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Daniil Trifonov reißt Klassik-Führung an sich Daniil Trifonov || © © Dario Acosta / DG
16.11.2017

Daniil Trifonov reißt Klassik-Führung an sich

Obwohl erst 26 Jahre jung, gilt Daniil Trifonow bereits als einer der größten Pianisten unserer Zeit. Was auch immer das russische Ausnahmetalent anfasst - Liszt, Tschaikowski, Rachmaninow - gelingt ihm. Jetzt ist Frédéric Chopin an der Reihe. Dessen gewaltige Bandbreite und sein nachhaltiger Einfluss auf viele Komponisten belegt Trifonow in der Hommage "Chopin Evocations". Das gemeinsam mit dem Mahler Chamber Orchestra entstandene Album debütiert aus dem Stand an der Spitze der Offiziellen Deutschen Klassik-Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

Die Hälfte der aktuellen Hitliste besteht aus Opernsängern wie Jonas Kaufmann ("L'Opéra") und Philippe Jaroussky ("The Händel Album"). Die beiden schnappen sich Silber und Bronze. Kaufmann ist zusätzlich noch mit "Dolce Vita" (fünf) und "Nessun dorma - The Puccini Album" (19) platziert. Auch Rolando Villazón und Ildar Abdrazakov mischen mit und befördern ihre "Duets" von Rang zehn auf vier.

Dass Hollywood-Stars neben der Schauspielerei auch im Musikmarkt Fuß fassen, kommt häufiger vor, man denke z.B. an John Travolta, Juliette Lewis oder Kevin Costner. Doch wenn der legendäre Bill Murray die Stimme erhebt und dabei vom deutschen Cellisten Jan Vogler begleitet wird, ist das schon etwas ganz Besonderes. Die beiden brechen an 18. Stelle zu "New Worlds" auf.

Die Offiziellen Deutschen Klassik-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern.

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