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Jonas Kaufmann wirft sich selbst vom Klassik-Thron Jonas Kaufmann || © Harald Hoffmann /Sony Classical
18.10.2018

Jonas Kaufmann wirft sich selbst vom Klassik-Thron

Im Juli dieses Jahres feierte Jonas Kaufmann gemeinsam mit zehntausenden Besuchern der Berliner Waldbühne "Eine italienische Nacht" und erhielt stehende Ovationen. Jetzt, wo die Abende kälter werden, ist der Startenor ein gern gesehener Gast im heimischen Wohnzimmer: Sein Konzertmitschnitt debütiert auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Klassik-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, und verdrängt den ebenfalls von ihm stammenden Longseller "Dolce Vita" an die achte Stelle.  

Der isländische Pianist Víkingur Ólafsson hat keine Berührungsängste, wenn es um die Kombination verschiedener Stile geht: Nach seiner Liaison mit der Minimal Music (Philip Glass - "Piano Works") nähert er sich nun dem großen Komponisten "Johann Sebastian Bach" (Rang zwei) auf die für ihn gewohnt experimentelle Weise. Abgerundet wird das Podium von Iveta Apkalna mit "Light And Dark", der Welterstaufnahme eines Solo-Orgelprogramms aus der Elbphilharmonie.

Während sich Klavier-Virtuosin Hélène Grimaud ("Memory") an vierter Stelle in Erinnerung ruft, genießt Igor Levit sein "Life" auf Platz sechs. Auch für das Fauré Quartett ("Rachmaninov: Études-Tableaux - Mussorgsky: Pictures At An Exhibition", sieben) sowie Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin ("Brahms: Symphonies", zehn) springen Top 10-Positionen heraus.

Die Offiziellen Deutschen Klassik-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern.

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